Im Rahmen des Projekts „Grünes Klassenzimmer“ haben die Klassen 2a und 2b der Schlosswiesenschule im November einen besonderen Beitrag zum Natur- und Umweltschutz geleistet. Gemeinsam mit ihrem Streuobstpädagogen Herrn Martin pflanzten die Schülerinnen und Schüler zwei traditionelle Obstbäume: den Apfelbaum Renette von Blenheim sowie die Birne Clapp’s Liebling.
Mit viel Begeisterung und tatkräftigem Einsatz lernten die Kinder nicht nur, wie ein Obstbaum fachgerecht gepflanzt wird, sondern auch, warum Streuobstwiesen für unsere Region so wertvoll sind. Sie bieten Lebensraum für zahlreiche Tier- und Pflanzenarten und sind ein wichtiger Teil unserer Kulturlandschaft.
Das Projekt steht beispielhaft für nachhaltiges Handeln und Umweltbildung schon im jungen Alter. Ziel ist es, den Kindern die Bedeutung regionaler Streuobstkultur näherzubringen und Verantwortungsbewusstsein für Natur und Umwelt zu fördern. Die neu gepflanzten Bäume sollen künftig wachsen, Früchte tragen und die Kinder über viele Jahre begleiten.
Ein besonderer Dank gilt dem Streuobstpädagoge Herrn Martin für sein großes Engagement, seine Fachkenntnis und seine Bereitschaft, den Kindern Natur und Umwelt auf anschauliche und begeisternde Weise näherzubringen. In Vorbereitung auf diese Aktion wurden neben der Verkostung verschiedener, fast nicht mehr bekannter Apfelsorten aus der Region, auch der eigene Apfelsaft aus Eschelbronner Äpfeln mit Tatkraft hergestellt.
Die Schlosswiesenschule freut sich, mit diesem Projekt einen kleinen, aber wichtigen Beitrag zum Erhalt der regionalen Streuobstwiesen zu leisten und dies ganz im Sinne einer nachhaltigen Zukunft.

